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keine Bremsen

Keine Bremsen II


Ich wusste, dass es nicht mehr lange gut gehen würde.

Ich habe Angst davor.

Ich weiß nicht, wie lange ich es noch schaffe.

Der Schmerz, die Zweifel und Ängste kommen immer wieder.

Sie treffen mich mit voller Wucht und zwingen mich erneut zu Boden.

Ich fühle mich wie in einem Auto mit 220km/h auf einer schmalen Bergstraße.

Muss aufpassen, dass ich nicht abstürze.

Ich fahre zitternd und mit Tränen in den Augen.

Jeder Gegenverkehr kann tödlich sein und jede Kurve ist eine große Gefahr.

Man signalisiert mir ich solle langsamer fahren und auf die Bremse treten...

Ich habe Angst vor jeder Kurve, vor jedem Auto, denn die Bremsen sind kaputt.

Ich rase weiter und manchmal schwebt mein Auto halb über dem Abgrund.

Aber ich habe keinen Ausweg, keine Seitenstraße, keine Bremse, keine Kontrolle.

Ich will nur noch, dass der Wagen endlich stehenbleibt und ich nicht abstürze...

Links ist eine steile Felswand und rechts ein tiefer Abgrund.

Ich darf die Kontrolle über den Wagen nicht ganz verlieren.

Manchmal würde ich aber am liebsten einfach aufgeben und das Lenkrad loslassen.

Ich habe Angst davor was dann passiert, aber was kann ich sonst tun?

Jede Minute muss ich achtsam sein, damit ich nicht an dem Felsen zerschmettert werde oder in den Abgrund stürze.

Keiner sieht, dass ich das Bremspedal bereits durchgetreten habe.

Doch keiner versteht, keiner erkennt, dass es einfach nicht funktioniert.

Ich kann nicht bremsen, nicht abbiegen oder aussteigen.

Ich bin gefangen in dem Metall, die Türen sind verbeult und von innen nicht mehr zu öffnen.

Ich habe kaum noch Kontrolle über mein eigenes Auto.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ich in den Abgrund stürze oder mein Auto explodiert.

Ich will das nicht mehr und versuche doch mit aller Kraft dagegen zu halten.

Ich hatte mich entschieden, um niemanden mitzureißen muss ich diese Fahrt beenden.

Die Verzweiflung, der Schmerz, die Angst und Enttäuschung waren einfach zu groß.

Und was macht es für einen Unterschied ob ich jetzt abstürze oder irgendwann?

Außer, dass ich niemanden sonst mehr gefährden oder verletzen kann...

Es fällt mir schwer zu vertrauen und zu glauben, zu oft wurde ich enttäuscht.

Ich wollte nie wieder eine Hand ergreifen und verschloss die Fenster.

Sie würden ja doch wieder loslassen.

Ich wäre wieder alleine auf der Bergstraße.

Mein Auto würde schneller und schneller, die Menschen riefen mir zu ich sollte bremsen.

Verzweifelt mit Tränen in den Augen brülle ich zurück:

„Es geht nicht! Die Bremsen sind kaputt! Ich kann nichts tun! Ich brauche Hilfe!“


Verzweifelt schließe ich die Augen.

Atme tief durch und lasse das Lenkrad einfach los.

Ich habe keine Kraft mehr und mir bleibt nichts als zu hoffen...

14.4.17 15:33
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


PP / Website (23.4.17 15:46)
Du hasts gut: Ich kann mir ein Auto gar nicht leisten und ein Sportwagen, der 220 Sachen macht, schon gar nicht.


Fer-Rueckt (24.4.17 12:22)
Tja, leider ist das ganze nur bildlich gemeint um meine Gefühle auszudrücken... Ich wäre auch froh, wenn ich mir ein Auto leisten könnte, dann wäre vieles einfacher... einen Sportwagen will ich aber gar nicht...

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